Reisegeschichten zu Konzerten und anderen Veranstaltungen

Robbie Williams, Olympiastadion München, 22. Juli 2017. Betriebsausflüge: Können wir!

Es ist naheliegend, dass wir Betriebsausflüge doch sehr häufig auf den Besuch von Veranstaltungen planen. Da wir mit dem letztem Teamtrip im Herbst 2016 Take That in München erlebten (Bericht folgt auf FRONTSTAGED noch) und sich ein Kreis immer schließen sollte, wars umso schöner, dass Robbie Williams für Sommer 2017 seine „The heavy entertainment Show“-Tour ankündigte.

Gebucht, geplant! 😀

Da ich seit ACDC 2015 Nürnberg auf dem Trip des „sowas sollte man sich front of stage ansehen“ statt Business Seats bin, hab ich mir erlaubt, das als Bedingung zu stellen. Somit hat sich der Kreis Teilnehmer ein wenig verkleinert. Für die Frauen der Firma, Annette und Petra, gibt es einen Extra-Ausflug (was, kann ich hier noch nicht verraten, wird ja mitgelesen).

22. Juli 2017

194 Tage vergehen ja mittlerweile schneller als im Flug. Und schwupps, haben wir schon Samstag 7 Uhr am Eingang Nord des Olympiastadions.

Mit dem Tourmanagement von Robbie Williams ist abgesprochen, dass die ersten 100 eine viertel Stunde vor regulärem Einlass bereits rein dürfen, um sich die besten Plätze in der ersten Reihe zu sichern. Matthias und ich? 101+102! Knapp vorbei! Aber wirklich kein Drama, denn wir hätten sowieso keinem der wirklich echten Robbie-Fans und meist deutlich kleineren Mädels die Sicht vorne versperren wollen. Zudem hatten viele bereits die Nacht über campiert. Das ist dann nur verdient, dass die wirklich die erste Reihe bekommen.

Demnach erst mal „regulär“ in Slot 1 als Erste mit den mitgebrachten Campingstühlen Platz genommen

Viele haben wie auch wir erst mal ein Nickerchen gemacht 😉

Die Konzertbesucher, die in München als Erste das Stadion betreten werden: Nr. 1,2 und 3. Natürlich alle Deutschland-Konzerte der Tour. Ich finde das einfach geil!

15:15 Uhr: Die ersten 100 dürfen nebenan rein. Im Entenmarsch. Das Thema Sicherheit, und dafür dient der ganze Zirkus, ist schon wirklich vorbildlich organisiert. Die Treppen in solche Stadien sind schon sehr steil. Wer daher rennt, fliegt raus und darf sich nochmals neu anstellen. Zudem wird den Fans selbst auch ein Hauen und Stechen erspart.

Wir waren dann kurz nach 15:30 dann auch endlich dran und trafen uns vor der Bühne mit vielen wieder, mit denen wir das Warten verbracht hatten 😉

Die Schweinenummer bei solchen FOS-Trips ist dann immer das sitzende und liegende Warten den Tag über im Innenraum, zudem wenn es wie in München sehr heiß ist. Das ist schon leicht anstrengend und fordernd (zukünftig werde ich auch mal mein Reisebackgammon bei sowas dabei haben).

Früher Abend dann endlich…. die Vorgruppe: Erasure!

Ja, sie leben noch! 😉 Und ich finde, sehr gut sogar und sehr sympathisch. Der Sänger Andy Bell hat ausschließlich deutsch zu den Fans gesprochen. Ich muss seine Tanzeinlagen auch nochmals auf YouTube nachstudieren. Ich fand die einfach köstlich! 😀

Das britische Synthie-Pop-Duo performte einige Hits ihrer Glanz-Zeit aus den 80ern (Oh Làmour, Sometimes) stellten aber auch neue Songs ihres aktuellen Albums (reinhören bei Amazon) vor (Love You To The Sky).

Nach einer schönen Setlist von 11 Songs Erasure war wieder Warten und natürlich „hübsch machen für Robbie“ angesagt…

Hurra, hurra! Fragt mich nicht nach der Zeit. Ich war schon ne Runde geschlaucht. Irgendann wars halt soweit: Robbie Williams! KREISCH!!! Also wenn man Ohropax nicht wegen der Musiklautstärke braucht, braucht man sie für einige Fans drumherum. Hui, kann das in den Ohrwascheln pfeifen 😉

… :Dhttp://www.frontstaged.de/2017/07/24/robbie-williams-olympiastadion-muenchen-22-juli-2017/

Posted by Klaus Wolfrum on Montag, 24. Juli 2017

 

Die Show war absolut klasse, fand ich. Ein grandioses Opening, ein wunderschönes Ende, welches die Fans mit Crowdsinging beschlossen haben. Einfach heavy entertainment, einfach Robbie Williams! Gut: Es waren nur 100 Minuten. Meiner Meinung nach wäre es jedoch fast ungerecht, daran zu nörgeln. Gesundheitlich soll er schon mehr angeschlagen gewesen sein (Rücken), dann kann man umso mehr das Gebotene beachtlicher finden und ihm die 20 fehlenden Minuten für eine eigentlich zu erwartende 2 Stunden-Nummer großzügig nachsehen. Unsereiner würde vielleicht einen Gelben für so eine Schicht reinreichen.

Wir haben die Off-Lieder nach Konzertende mit unseren Nachbarn bis zum Schluss mitgesungen. Es waren wirklich entzückende Nachbarn, mit denen das Konzert ein richtig schönes Vergnügen war.

Nur mein Plakat durfte nicht mit rein, weil es zu groß war. Ok, again what learned…

Dann halt nochmals auf diesem Wege: Danke Robbie! Danke Matthias für den genialen Trip! Auch wenn wir beide danach fertig wie a Päckla Resi waren 😉

Robbie Williams Album „The heavy entertainment Show“ auf Amazon reinhören

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